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Die Mecklenburgische Seenplatte begeisterte die Mitglieder des HeimatbundesDie Fahrt führte zunächst durch das Wendland über die Elbe, wo an der nach der Wende neu errichteten Dömitzer Brücke eine erste kleine Pause eingelegt wurde. Anschließend ging es weiter nach Ludwigslust. Hier wurde das Schloss besichtigt, das sich nach Renovierungsarbeiten wieder in einem guten Zustand befindet. Lohnenswert war auch ein Spaziergang durch den herrlichen Schlosspark. Über Plau am See endete die Fahrt dann am späten Nachmittag in Klink an der Müritz, wo im Müritz-Hotel das Quartier bezogen wurde. Der nächste Tag brachte einen Eindruck über das verzweigte Kanalnetz der Mecklenburger Seenplatte. Von Mirow führte eine dreistündige Bootsfahrt die Uetzer Reisegruppe über kleine Seen, Kanäle und etliche Schleusen durch eine sehenswerte Landschaft bis nach Rheinsberg in Brandenburg. Bei einer Stadtbesichtigung erfuhr man allerhand über die ehemalige barocke Residenzstadt. Die Route am Rückfahrtstag führte über Röbel und Perleberg in die Nähmaschinenstadt Wittenberge an der Elbe. Nach dem Einbruch der dortigen Wirtschaft befindet sich Wittenberge im Umbruch. Rund Zehntausend Einwohner haben die Region verlassen und den Besuchern präsentieren sich neben herrlich renovierten alten Häusern aus der Gründerzeit und den letzten Jahrhunderten auch zahlreiche verfallene Objekte, deren Zustand den wirtschaftlichen Ruin widerspiegelt. Großflächige Sanierungsarbeiten sollen nun einer weiteren Stadtflucht entgegen wirken. Am Nachmittag wurde noch einmal ein Stopp am Arendsee, einem der tiefsten Seen Norddeutschlands, gemacht. Bei einer Tasse Kaffee konnte man den herrlichen Ausblick auf das Gewässer genießen. Ein Rundgang durch die spätromanische Klosterkirche und die Klosterruine rundeten den Besuch ab. Damit ging eine abwechselungsreiche Reise zu Ende. Die vielen wundervollen Erlebnisse und Eindrücke werden wohl noch lange nachhaltig haften bleiben. |
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