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Heimatbund Uetze besuchte die Kaiserstadt
Goslar!
Bilder und Bericht von Peter Doms |
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Ein Tagesausflug im September führte die Mitglieder
des Uetzer Heimatbundes in die geschichtsträchtige Kaiserstadt Goslar.
Ziel war neben der Kaiserpfalz vor allem die auf der UNESCO-Liste für
Natur- und Kulturerbe der Menschheit stehende mittelalterliche Altstadt
und das Erzbergwerk am Rammelsberg.
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Der Stadtrundgang begann an der zwischen 1040 und 1050
unter Heinrich III. errichteten Kaiserpfalz. Sie ist ein einzigartiges
Denkmal weltlicher Baukunst, in der über 200 Jahre auf zahlreichen
Reichs- und Hoftagen deutsche und europäische Geschichte gemacht
wurde. Von hier oben genoss man den beeindruckenden Blick auf die Stadt
mit ihren fünf großen Pfarrkirchen
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Der weitere Weg führte dann durch die vielen engen,
mit Kopfsteinpflaster versehenen Gassen der Altstadt, wo jedes Haus seine
eigene Geschichte erzählt.
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Über Bäckergildehaus, Siemenshaus und dem
wohl schönsten Patrizierhaus Goslars, dem Brusttuch (heute ein Hotel),
gelangten die Mitglieder auf den historischen Marktplatz. Umgeben vom
Rathaus und der Kaiserworth beobachteten alle das Glocken- und Figurenspiel
am Giebel des Kämmereigebäudes, das die Geschichte des Rammelsberger
Bergbaus wiedergibt.
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. Das Erzbergwerk selbst war dann am Nachmittag Ziel
der Heimatbundgruppe. Mit seinem Reichtum von fast 30 Millionen Tonnen
Erz hat der Rammelsberg die Geschichte und Entwicklung der Stadt Goslar
geprägt. Zehn Jahrhunderte Bergbaugeschichte gingen 1988 zu Ende.
Mit der Grubenbahn ging es auf abenteuerlichem Weg tief hinein in den
Berg
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Eine bedrückende Atmosphäre bei Dunkelheit,
Kälte und Nässe machte den Uetzer Besuchern deutlich, unter
welchen unmenschlichen Bedingungen die Kumpels früher unter Tage
zu arbeiten hatten.
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Die Uetzer Heimatbundgruppe vor der Kulisse des Erzbergwerkes
Rammelsberg
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